Tierrettungsverein Ashanti
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Hund im heißen Auto – was tun?

Ein Auto heizt sich schnell auf: Bei 30 Grad draußen sind es innen nach zehn Minuten rund 37 Grad, nach einer halben Stunde über 45. Auch bei 20 Grad wird es nach einer Stunde lebensgefährlich. Ein Fensterspalt ändert daran fast nichts.

Zeichen für akute Lebensgefahr

  • starkes, schnelles Hecheln, weit heraushängende, dunkelrote Zunge
  • Unruhe, Jaulen – oder im Gegenteil Teilnahmslosigkeit
  • Taumeln, glasiger Blick, Erbrechen, Zusammenbrechen

Das tust du jetzt

  1. Kennzeichen, Ort und Uhrzeit notieren, Foto oder Video machen.
  2. Halterin oder Halter suchen: im Geschäft ausrufen lassen, Umstehende fragen.
  3. Polizei 110 oder Feuerwehr 112 rufen und die Lage schildern.
  4. Beim Auto bleiben und den Hund beobachten. Zeuginnen und Zeugen ansprechen.
  5. Ist der Hund befreit: in den Schatten, Wasser anbieten, Pfoten und Bauch mit kühlem – nicht eiskaltem – Wasser befeuchten, zum Tierarzt.

Das bitte nicht

  • Nicht lange warten, wenn der Hund schon taumelt oder teilnahmslos ist.
  • Den überhitzten Hund nicht mit Eiswasser übergießen – das belastet den Kreislauf.
  • Kein Wasser einflößen, wenn er nicht selbst trinkt.

Wer hilft

Polizei 110, Feuerwehr 112. Beide dürfen das Auto öffnen.

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Häufige Fragen

Darf ich die Scheibe einschlagen?

Nur als letztes Mittel: wenn der Hund erkennbar in Lebensgefahr ist, Halter nicht zu finden sind und Polizei oder Feuerwehr nicht rechtzeitig da sein können. Dann kann das als Notstand gerechtfertigt sein. Vorher Polizei anrufen, Zeugen dazuholen, alles dokumentieren und eine Scheibe wählen, die weit vom Hund entfernt ist. Ob es im Einzelfall gerechtfertigt war, entscheidet im Streit ein Gericht.

Und bei bewölktem Himmel?

Auch dann heizt sich ein Auto auf. Verlass dich auf das Verhalten des Hundes, nicht auf das Wetter.

Passend dazu

Diese Seite gibt allgemeine Hinweise. Sie ersetzt weder tierärztlichen Rat noch eine Rechtsberatung.

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